Bei dieser Seilklemmenart erfolgt die Betätigung direkt über einen Hebel, dessen Ende als Klemmbacke ausgeführt ist. Die Klemmkraft wird durch vier Torsionsfederstäbe aufgebracht. Diese befinden sich in zwei Drehrohren links und rechts vom Seilklemmenhauptteil. Die Drehrohrflansche sind als Hebel ausgebildet und übertragen das Drehmoment über ein gelenkig gelagertes Zwischenstück auf den Hebel der Klemmbacke. Diese Klemme hat zwei fixe Endstellungen (offen und geschlossen). Die Seilklemme fährt im offenen Zustand um den Stationsbogen.
Vorteile:
- Kuppelhebel und Klemmbacke ist ein Bauteil
- die Torsionsstäbe sind wettergeschützt eingebaut
- leichte Demontage der Gehänge (es muss nur die Stützrolle entfernt werden)
- kompakte Gestaltung
Nachteile:
- hohe Lagerbelastungen, wofür spezielle Lagerbuchsen entwickelt werden mussten
- der Zustand der Torsionsstäbe kann erst nach Zerlegen der Klemme visuell begutachtet werden
(c) Text: Doppelmayr Seilbahnen GmbH
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